Teilprojekt A01 - Versicherheitlichung durch Geiselstellungen von der Antike bis zur Frühen Neuzeit

Miniatur: Richard II beaufsichtigt Hinrichtung muslimischer Gefangener
Miniatur: Richard II beaufsichtigt Hinrichtung muslimischer Gefangener (15. Jhd.) (Quelle:  Sebastianus Mamerot et Ioannes Colombe, Les passages d'Outremer: Bibliotheca Nationalis Francica MS Français 5594 f. 197r, über: Wikimedia Commons

Das Projekt widmet sich dem Phänomen einseitiger und wechselseitiger Geiselstellung – in Abgrenzung zu Geiselnahme oder Kriegsgefangenschaft – als Vertragsgarantie im Rahmen auswärtiger Beziehungen von der römischen Antike über das frühe und hohe Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit. Auf der Basis einer zu erstellenden Falldatenbank sollen epochenübergreifend und epochenvergleichend historisch-politische Kontexte analysiert werden, in denen dieses Instrument Dialektiken der Herstellung und Darstellung von Sicherheit im Wege symbolischer Kommunikation bzw. sukzessiver Normierung erkennbar werden lässt.

 
SFB/TRR 138 “Dynamics of Security” | Wilhelm-Röpke-Str. 6C | 35032 Marburg
SFB/TRR 138 “Dynamics of Security”
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